„De Norderegg – jümmers vöran!“ – Die Norderegge, immer zuerst!

Im nordwestlichen Teil von Heide ist die Norderegge zuhaus. Sie eröffnet traditionell den Reigen der Hohnbeer-Aktivitäten und feiert, seit sie ihr Fest auf einen Sonnabend gelegt hat, immer am 2. Sonnabend im Februar. Nach den Morgenumzügen und dem Erbsensuppenessen im Stadttheater hat sich die Norderegge die Tradition des „Schmieten no den Hohn in de Tünn“  – des Werfens nach dem Hahn in der Tonne – erhalten. Natürlich ist in der Tonne kein echter Hahn eingesperrt, in der Tat werden Punkte für das Treffen des Fasses vergeben.

„De lütte, scheune Süderegg!“ – Die kleine, schöne Süderegge!

Die kleinste der drei Heider Eggen ist die im südwesten gelegene Süderegge. Seit 1841 feiert sie ihr Fest als erste Egge in der heutigen Form selbständig. Als letzte der drei Heider Eggen hält sie an der älteren Schreibweise „Hahnbeer“ fest, wenn auch hier das „a“ als „o“ ausgesprochen wird.

„De groote, stolte Österegg!“ – Die große, stolze Österegge!

Durch Eingemeindungen der Ortschaften Rüsdorf, Süderholm und Bennewohld ist die Fläche der Österegge mit Abstand die größte der drei Heider Eggen. Sie war die erste Egge, die ihr Fest 1994 vom Montag auf den Sonnabend legte und damit den Grundstein schuf, dass Hohnbeer auch heute noch den Stellenwert der vergangenen Jahrzehnte hat. Seit dem feiert die Österegge am letzten Sonnabend im Februar ihr großes Fest. Vier Züge ziehen morgens durch die Egge, um die Jubilare zu ehren und die Freude zu mehren. Den Höhepunkt bildet jedes Jahr der große Festumzug, der hunderte Gäste an die Straßenränder zieht. Und der Festball am Ende ist nach wie vor der gesellschaftliche Höhepunkt in Heides Ballsaison.